Charlys – Codewerkstatt
Open-Source-Projekte & Programmierung
Projekt-Eintragungen
Wohnungslosigkeit- Obdachlosigkeit
Ehrenamtliche Programmierer

Open-source-Projekte – Wohnungslosigkeit – Obdachlosigkeit – Neu !
Projekte kostenlos eintragen…
Kurz-Einführung
Im Bereich von Obdachlosigkeit hat man es oft mit vielen komplexen Thematiken zu tun, die aus unterschiedlichen Sozialfeldern stammen, sei es Gesundheit, Arbeit, Betreuung oder Wohnungspolitik. Lösungen für diese Herausforderungen sind selten einfach. In solchen Situationen kann der Bau eines Prototyps oder eines Minimum Viable Product (MVP) entscheidende Vorteile bringen. Mit einem Prototyp lassen sich Ideen früh testen, ohne gleich ein vollständiges System aufzubauen, und es zeigt sich schnell, ob die gewählte Lösung technisch machbar ist und bei den Betroffenen auch ankommt. Gleichzeitig werden Risiken deutlich reduziert, denn Fehlannahmen oder ungeeignete Lösungswege werden frühzeitig sichtbar, bevor große Ressourcen investiert werden.
MVPs ermöglichen schnelle Lernzyklen, bei denen getestet, Feedback eingeholt und angepasst werden kann. Gerade bei schwierigen Problemstellungen mit unklaren Anforderungen ist dies essenziell, um Hypothesen zu validieren und die Herangehensweise zu optimieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der nutzerzentrierten Perspektive:
Dies spart Ressourcen, da nur die wichtigsten Funktionen umgesetzt werden und Investitionen gezielt auf erfolgreiche Ansätze konzentriert werden können. Zudem fördern Prototyping-Prozesse Innovation und Kreativität, indem Teams unterschiedliche Lösungswege ausprobieren und neue Ansätze entdecken können. Nicht zuletzt erleichtert ein sichtbarer Prototyp die Kommunikation mit Partnern, Entscheidungsträgern oder Förderern, da abstrakte Ideen greifbar werden und Akzeptanz sowie Zusammenarbeit gefördert werden.
Darüber hinaus bietet es Vorteile, wenn die entwickelten Lösungen von Anfang an auf Skalierbarkeit ausgelegt werden und idealerweise als Open-Source-Code verfügbar gemacht werden. So können erfolgreiche Ansätze nicht nur effizient weiterentwickelt und angepasst werden, sondern auch von anderen Organisationen oder Projekten übernommen werden, was den gesellschaftlichen Nutzen deutlich erhöht.
Modellbau
Auch der Modellbau spielt eine große Rolle, um komplexe Problematiken anschaulich und verständlich darzustellen. Modelle ermöglichen es, Strukturen, Abläufe und Wechselwirkungen zu visualisieren, Annahmen zu prüfen und Lösungsansätze leichter zu kommunizieren, ohne dass viele Ressourcen gebraucht werden.
Insgesamt helfen Prototypen, MVPs und der Modellbau, komplexe soziale Probleme strukturiert, ressourcenschonend und nutzerorientiert anzugehen, Lernprozesse zu beschleunigen, den Erfolg von Lösungsansätzen zu erhöhen und ihre Wirkung über einzelne Projekte hinaus zu skalieren.
Dabei spielt die Programmierung eine zentrale Rolle, da sie es ermöglicht, Modelle in funktionierende Anwendungen zu überführen, Prototypen schnell anzupassen und Lösungen iterativ weiterzuentwickeln.(iterativ = entwickeln in kleinen Schritten und immer wieder testen und Feedback einholen. ). Durch eine saubere und modulare technische Umsetzung können Systeme flexibel skaliert, erweitert und langfristig nachhaltig betrieben werden…
English Version:
In the field of homelessness, one is often confronted with many complex issues that originate in different social sectors, whether health, employment, care, or housing policy. Solutions to these challenges are rarely simple. In such situations, building a prototype or a Minimum Viable Product (MVP) can offer decisive advantages. A prototype allows ideas to be tested at an early stage without immediately developing a full system, and it quickly becomes clear whether the chosen solution is technically feasible and accepted by those affected. At the same time, risks are significantly reduced, as false assumptions or unsuitable solution paths become visible early on, before major resources are invested.
MVPs enable fast learning cycles in which solutions can be tested, feedback collected, and adjustments made. This is particularly essential when dealing with complex problems and unclear requirements, as it helps validate hypotheses and optimize the overall approach. Another key advantage lies in the user-centered perspective:
This saves resources, since only the most essential features are implemented and investments can be focused specifically on successful approaches. In addition, prototyping processes foster innovation and creativity by allowing teams to explore different solution paths and discover new approaches. Not least, a tangible prototype facilitates communication with partners, decision-makers, or funders, as abstract ideas become concrete and acceptance as well as collaboration are strengthened.
Furthermore, there are clear benefits when developed solutions are designed for scalability from the outset and ideally made available as open-source code. In this way, successful approaches can not only be further developed and adapted efficiently, but also adopted by other organizations or projects, significantly increasing their social impact.
Model building
Model building also plays an important role in presenting complex issues in a clear and understandable way. Models make it possible to visualize structures, processes, and interactions, test assumptions, and communicate solution approaches more easily without requiring extensive resources.
Overall, prototypes, MVPs, and model building help address complex social problems in a structured, resource-efficient, and user-centered manner. They accelerate learning processes, increase the success rate of solution approaches, and enable their impact to scale beyond individual projects.
Programming plays a central role in this context, as it makes it possible to transform models into functional applications, quickly adapt prototypes, and iteratively develop solutions (iterative meaning developing in small steps, repeatedly testing and gathering feedback). Through clean and modular technical implementation, systems can be flexibly scaled, expanded, and sustainably operated in the long term.
Aktualisiert am 04.02.2026
Open-Source-Projekte für Obdachlosigkeit
Ein Projekt kostenlos eintragen
Diese Seite sammelt Open-Source-Projekte im Bereich Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und Schwerpunktbereich Drogen & Sucht. Jeder kann ein Projekt kostenlos eintragen, egal ob kleine Idee, Prototyp oder fertiges Tool. Alle Programmierer arbeiten ehrenamtlich. Auch wer nicht programmieren kann, kann beitragen, zum Beispiel bei Inhalten, Tests oder Feedback. Ziel ist es, Lösungen praktisch zu erproben, Wissen zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln, ohne auf Perfektion warten zu müssen. Leute die sich für Ihr Projekt interessieren, können sich dann über ihre Kontaktadresse melden.
Hinweise für Projekt-Einträge:
Jeder Eintrag sollte folgende Informationen enthalten:
Thema: Worum geht es in dem Projekt?
Initiator und Kontakt: Wer startet das Projekt und wie kann man ihn erreichen?
Ziel: Was soll mit dem Projekt erreicht werden? Handelt es sich um eine App, ein Tool, einen Prototyp oder ein Minimum Viable Product (MVP)?
Zeitraum: Anfang und voraussichtliches Ende des Projekts müssen angegeben werden. Nach Ablauf des Zeitraums wird das Projekt als abgeschlossen markiert. Ergebnisse, Links zu GitHub oder Dokumentationen bleiben sichtbar, sodass andere weiterhin davon profitieren können. Projekte, die diese vier Punkte nicht enthalten, können nicht veröffentlicht werden.
Hinweis zur Aufnahme:
Aufgenommen werden ausschließlich Projekte, die sich mit Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit oder dem Schwerpunktbereich Drogen & Sucht beschäftigen und eine Open-Source-Code-Basis haben. Andere Arten von Projekten, wie WordPress-Seiten, reine Beratungsangebote oder nicht-technische Tools, können hier nicht eingetragen werden. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Projekt passt, schreiben Sie kurz eine Email. Grundsätzlich besteht kein Rechtsanspruch auf die Eintragung auf dieser Seite.
Ich habe ein anderes technisches Problem oder Anliegen.
Für andere Projekte nutzen viele Initiativen bereits bestehende Freiwilligenplattformen wie vostel.de
oder youvo.org, um auf Ihr Projekt aufmerksam zu machen, oder um ein technisches Problem zu lösen.
Bei diesen Plattformen können Sie ihr Problem als Organisation ebenfalls schildern und Designer oder Entwickler helfen ihnen bei Ihrem Problem. Geben Sie dazu einfach auf der jeweiligen Seite z. B. bei Vostel den Begriff “Obdachlosigkeit” ein und Sie werden dort bereits viele Organisationen finden, die Hilfe jeglicher Art suchen. Häufig auch technische WordPress-Anpassungen, oder Logo Entwicklung, Design-Entwicklung etc.
Hier auf der Webseite von Endstation-Obdachlos geht es ausschließlich um Code-Entwicklung und Open-Source.
Viele Open-Source-Projekte werden auf Plattformen wie GitHub gehostet, wo Entwickler den Code verwalten, Änderungen vorschlagen und zusammenarbeiten können. Man kann auch Lizenzen vergeben, was man mit der Software machen kann oder nicht.
Vorteil in der Obdachlosigkeit gibt es viele komplexe Themen und Problematiken, die zusammen schneller umgesetzt werden können. Vorschläge können sofort in den Code umgewandelt werden etc.
Programmierer tauschen sich untereinander über spezielle oder schwierige Lösungen aus und stellen den Code der Welt kostenfrei zur Verfügung.
Klassische Beispiele: WordPress, Linux , Libre-Office etc.
Hier sind die wichtigsten Aspekte kurz erklärt:
Versionskontrolle (Git): GitHub basiert auf der Software Git, die jede Änderung am Code protokolliert. So kann man jederzeit zu älteren Versionen zurückkehren, falls Fehler auftreten.
Zusammenarbeit: Teams können gleichzeitig am selben Projekt arbeiten. Über sogenannte „Pull Requests“ können Entwickler Änderungen vorschlagen, die dann von anderen geprüft und in das Hauptprojekt übernommen werden.
Open Source: Ein Großteil der weltweit verfügbaren Open-Source-Software wird auf GitHub gehostet. Jeder kann den Code ansehen, daraus lernen oder eigene Verbesserungen beisteuern.
Projektmanagement: Neben dem Code bietet die Plattform Tools zur Fehlerverfolgung (Issues), Aufgabenlisten und Wikis für die Dokumentation.
Unterschied Git vs. GitHub: Git ist das Werkzeug, das lokal auf deinem Rechner die Änderungen trackt; GitHub ist die Online-Plattform (der Server), auf der diese Projekte für andere zugänglich gespeichert werden.
Wo schreibt man eigentlich den Code rein?
Das ist in der Regel sicherlich etwas abhängig vom Entwickler, aber auch von der Sprache, oder Technik eben. In der Regel werden sogenannte Entwicklungsumgebungen bzw. Quelltexteditoren genutzt, um den Code zu schreiben und auszuführen.
Beispiele:
Visual Studio-Code: HTML,(Markup-Sprache) CSS, Java-Script, Python oder C++, etc….
Visual-Studio: für C# (Ci sharp ausgesprochen)
IntelliJ IDEA: – Java, Kotlin,
PyCharm: – Python
Xcode – macOS/iOS-Entwicklung Swift, – zum Beispiel für eine IOS-APP
Android Studio:
Zum Beispiel Dart und Flutter Code – Wenn du zum Beispiel eine App programmieren möchtest, die auf iphone und auf Android läuft. Vorteil dieser Technik, man schreibt nur einen Code und die App läuft auf Android und Iphone/IOS
Begriffe:
Prototyp – Eine erste funktionsfähige Version eines Produkts oder Systems, die dazu dient, Ideen sichtbar zu machen, Abläufe zu testen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Prototypen sind oft vereinfacht und noch nicht für den echten Einsatz gedacht.
MVP (Minimum Viable Product) – Die kleinste Version eines Produkts, die bereits einen konkreten Nutzen bietet und praktisch eingesetzt werden kann. Sie enthält die wichtigsten Funktionen und dient als Grundlage, um Rückmeldungen zu sammeln und das System iterativ zu verbessern.
Iterativ – Ein Entwicklungsprozess, bei dem etwas in wiederholten Zyklen erstellt, getestet und verbessert wird. Jede Runde liefert neue Erkenntnisse, die in die nächste Version einfließen.
Open Source – Software oder Inhalte, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist. Andere können den Code nutzen, verändern und weitergeben, was Zusammenarbeit, Transparenz und Weiterentwicklung ermöglicht.
Modular – Ein Aufbauprinzip, bei dem ein System aus einzelnen, unabhängigen Bausteinen besteht. Module können separat genutzt, angepasst oder erweitert werden, ohne das gesamte System zu verändern.
Low-Fidelity / High-Fidelity – Begriffe, die beschreiben, wie detailliert ein Prototyp ist. Low-Fidelity ist eine einfache, skizzenhafte Version zum Testen von Grundideen, High-Fidelity eine detaillierte, fast fertige Version.
Iteratives Testen / Feedback-Schleifen – Regelmäßiges Prüfen und Rückmeldungen einholen, um ein Produkt oder System auf Basis realer Erfahrungen kontinuierlich zu verbessern.
KIS (Keep It Simple) – Ein Prinzip, das besagt, dass Systeme und Produkte so einfach wie möglich gestaltet werden sollten. Fokus liegt auf dem Wesentlichen, unnötige Komplexität wird vermieden, um schneller starten, leichter verstehen und iterativ verbessern zu können.
Unterschied – Frontend & Backend
Das Frontend ist alles, was man im Browser sieht und womit man interagiert, zum Beispiel Texte, Bilder, Buttons oder Formulare. Für die Struktur einer Webseite wird HTML verwendet, für das Aussehen und Layout CSS und für Funktionen sowie Interaktivität JavaScript. Man kann Visual-Studio-Code nehmen, um diese Techniken auszuführen. https://code.visualstudio.com/
(HTML ist keine Programmiersprache, sondern eine Markupsprache.)
Das Backend ist der Teil der Webseite, der im Hintergrund auf dem Server läuft und sich um Dinge wie Datenbanken, Benutzeranmeldungen oder die Verarbeitung von Formularen kümmert. Häufig genutzte Kombinationen im Backend sind zum Beispiel Python mit Django oder Flask sowie PHP mit Laravel. Auch JavaScript kann im Backend verwendet werden, zum Beispiel mit Node.js. usw..
Vor und Nachteile Open-Source -Projekte mehr
Los geht´s …
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Status-Anzeige?
Anhand der Status-Anzeige siehst, du ob das Projekt momentan Probleme hat, oder vielleicht Unterstützung sucht.
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= Status 0 = Projekt läuft – Derzeit keine Probleme
rot
= Status 1 = Das Projekt hat Probleme. Du kannst dann deine Unterstützung anbieten. Dies kann programmiertechnisch sein, oder andere Gründe haben.
Projekt-Eintrag 1

Status: 0 – Projekt läuft…
Kurze Projektbeschreibung
Programmierung eines open-peer-Database-Code
Eintrag – Datum: 02.02.2026
Projektzeitraum: Januar 2026 – Juli 2026
Art: Open-Source-Projekt
Initiator: Endstation-Obdachlos
Thema: Peer-Arbeit in Einrichtungen
Art: MVP (Minimum Viable Product)
Kurz-Beschreibung – Was ist ein Peer?
Ein Obdachlosen-Peer ist jemand, der selbst Erfahrungen mit Wohnungslosigkeit gemacht und z. B. viele Jahre auf der Straße gelebt hat und andere Menschen in ähnlichen Situationen unterstützt. Peers arbeiten in der Regel in interdisziplinären Teams, (Einrichtungen), die aus Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Heilerziehungspflegern oder Fachleuten aus dem Bereich Sucht bestehen, und bringen dabei ihre eigene Erfahrungen, die sie auf der Straße gemacht haben in ein Team ein. Ihre Erfahrungen sind sehr wichtig für Teams in Einrichtungen und Organisationen. Obdachlosen-Peers, haben in der Regel einen definierten Arbeitsbereich.
Das Projekt wird als Open-Source-Version auf GitHub veröffentlicht.
Projekt-Eintrag 2
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Projekt-Eintrag 3
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